In Kürze
DSW-Sozialerhebung startet
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) startet in diesen Tagen eine neue Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. Die Studierenden-Befragung wird durchgeführt vom Hochschul-Informations-System (HIS), finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Insgesamt 75.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Studierende werden in den nächsten Wochen den Fragebogen erhalten.
Die aktuelle Sozialerhebung ist von besonderem Interesse, da mit ihr erstmals auch Effekte durch die seit Ende 2006 in einigen Bundesländern erhobenen Studiengebühren ermittelt werden könnten. Die letzte Sozialerhebung fand nämlich noch kurz vor Einführung der Gebühren statt.
Die Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks haben eine lange Tradition. Seit 1951 legt das Deutsche Studentenwerk diese empirische Untersuchung vor; sie ist eine einzigartige Langzeituntersuchung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden. Sie liefert Daten, die in keiner amtlichen Statistik auftauchen und gilt als einer der wichtigsten offiziellen Bildungsberichte überhaupt. Entsprechend stark interessieren sich die Politik in Bund und Ländern, die Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen für die Sozialerhebung. Aber auch die Studierenden selbst, ihre Eltern, und natürlich die 58 Studentenwerke greifen auf die Sozialerhebung zurück. Für das Deutsche Studentenwerk ist die Sozialerhebung das wichtigste Instrument seiner Politikberatung.
Mehr zum Thema und Ergebnisse der letzten Erhebung
- Deutschland sucht den "Durchschnittsstudenten" (Pressemitteilung des DSW zum Start der neuen Sozialerhebung, 27.04.2009) »
- Lebenshaltungskosten von Studierenden (Zusammenfassung von Studis Online eines Teils der Ergebnisse der Sozialerhebung) »
- Durchschnittliche Mietkosten 2006 (ebenfalls aus der Sozialerhebung) »
Uni-Ranking der Humboldt-Stiftung
Noch ein Uni-Ranking, und wieder ein anderer Spitzenreiter. Diesmal hat die Alexander-von-Humboldt-Stiftung Deutschlands Hochschullandschaft abgecheckt und in einer Tabelle aus Siegern und Besiegten verhackstückt. Nach ganz oben schafften es zwei Berliner Bildungsanstalten, gefolgt von der Konkurrenz aus München. Die rote Laterne hat die TU Cottbus abgekriegt und damit ein Imageproblem mehr. Aber hatte das Oststädtchen überhaupt eine Chance?
Zulassungschaos geht weiter
Mit dem dialogorientierten Serviceverfahren sollte ein für alle mal Schluss sein mit dem Einschreibewirrwarr an Deutschlands Hochschulen. Doch nach wie vor wird nichts daraus, die vollständige Einführung weiter verschoben. Immerhin gibt es jetzt einen, dem man die Schuld in die Schuhe schieben kann. Aber Vorsicht: Vielleicht ist das nur ein abgekartetes Spiel.
BWL / VWL / Management / Wirtschaft studieren
Betriebswirte werden in allen Bereichen des täglichen Lebens gebraucht. Daher gibt es nicht nur viele facettenreiche Jobchancen, sondern auch erstmal viele verschiedene Möglichkeiten, einen wirtschaftlichen Studiengang aufzunehmen. Sie alle haben aber auch einen gemeinsamen Kern: die sehr zahlenorientierte Managementlehre.
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